Die Bürger-Vereinigung Wiederherstellung des Kulturerbes des Tesstales
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Wiederherstellung des Kulturerbes im Teßtal, Bürgervereinigung zur Rettung bedrohten und wertvoller Bauten, von Traditionen und geistiger Kultur im Teßtal.


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Die Kapelle am Heidebrünnel...

Die Kapelle am Heidebrünnel hat eine Chance

Der in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Vereinigung zustande gekommene Artikel wurde dem Internet-Wochenblatt Šumperský rej (Schönberger Reigen) entnommen.

Známé poutní a výletní místo na severozápadním svahu Der bekannte Wallfahrts- und Ausflugsort am Nordwesthang des Roten-Berg-Sattels, Heidebrünnel, den im vorigen Jahrhundert eine Kapelle und eine Wanderhütte zierten, hat nun die Chance wieder aufgebaut zu werden. Darum bemüht sich die Ortschaft Loučná( Wiesenberg), wie auch die Mitglieder der Bürgervereinigung WIEDERHERSTELLUNG DES KULTURERBES IM TESSTAL.
Das Kirchlein, welches in einer Meereshöhe von 1290m stand, hatten sich die ehemaligen Bewohner des Sudetenlandes in ihrer neuen Heimat errichten lassen. „In Deutschland haben sie schon den alten Aussichtsturm vom Altvater neu gebaut und auch schon zwei Kapellen vom Heidebrünnel. Die neueste wird diesen Donnerstag in einer bayrischen Stadt unweit von München eingeweiht. Eben möchten wir ihren Initiator aufsuchen. Falls es uns gelingt das Bauprojekt von ihm zu bekommen, würde es uns die Arbeit erleichtern. “meinte der Geistliche Milan Palkovič, einer der Gründer der Vereinigung. Seiner Ansicht nach ist der Wiederaufbau am Heidebrünnel ein Lauf auf einer sehr langen Strecke.
Die ersten Erwähnungen des Wallfahrtsortes reichen bis ins 14. Jhd. An ihn knüpft sich die Sage von der Heilkraft der hier entspringenden Quelle. Später baute man hier eine Kapelle, die mehrmals ausbrannte, jedoch immer wieder aufgebaut wurde. Als Kaiser Josef II. an die Macht kam, ließ er die Kapelle auflösen. Im Jahre 1850 wurde sie aus Stein erbaut. Es ist aber ein Paradox, dass gerade wegen dieses Schrittes zwei wertvolle Werke erhalten blieben. Zum einen ist es ein Bild mit den 5 Wunden Christi, aus denen Blut strömt, das die Schönberger Bürger erlösen soll. Zum anderen handelt es sich um eine Pieta, welche der Kirchensprengel Wiesenberg(Loučná) bekam. Das Bild kam nach der Auflösung der Kapelle in die Gr.-Ullersdorfer Kirche. Beide Kunstwerke befinden sich nun aber im erzbischöflichen Depositarium in Olmütz.“ Bemerkte Palkovič.
Die Kapelle konnte von den Gläubigen bis zum Mai 1946 genutzt werden, bevor sie nach einem Blitzschlag ausbrannte. Nur die Hütte blieb stehen, bis sie Anfang der 80er Jahre geschlossen wurde und im Jahre 1988 wegen Baufälligkeit zum Abriss freigegeben wurde.“ Ich bin überzeugt, dass das Heidebrünnel nicht nur die Schönberger, sondern auch die auf der anderen Bergseite lebenden Freiwaldauer als bedeutenden Wallfahrtsort kennen. Es wäre deshalb angebracht, ihm seine geistige Dimension wieder zu geben, “ meinte dazu der Gr.-Ullersdorfer Geistliche.
Menschen, denen das Schicksal kleiner und größrer Baudenkmäler nicht gleichgültig ist, arbeiten zur Zeit an der Wiederherstellung der Beckengrunder Kapelle aus dem Jahre 1823.“Mit Spenden von Sponsoren ist es uns gelungen Material, sowie finanzielle Mittel aus den Ortschaften zu bekommen“, führte ein weiteres Mitglied der Vereinigung, Martin Černohous, an. Mit den Bauarbeiten in Beckengrund konnte bereits voriges Jahr begonnen werden. Die Kapelle war Pfadfindern aus Prag aufgefallen, die im nahe gelegenen Ort Žarová(Neudorf-Wies) campierten. Auch in diesem Jahr arbeiteten hier schon zwei Hilfstrupps von Studenten des Erzbischöflichen Gymnasiums in Kremsir(Kroměříž), sowie Pfadfinder aus Šumperk(M. Schönberg). Später einmal möchten hier die Mitglieder der Bürgervereinigung eine Exposition über die Geschichte der Kapelle und des Ortes Beckengrund, der sich durch die Erzeugung von Orgeln und Drehorgeln einen Namen gemacht hat.
Die Arbeit der Bürgervereinigung wird von den Ortschaften Jindřichov(Heinrichstal) und Velké Losiny(Gr.-Ullersdorf) unterstützt.“ Wir haben uns auf eine Zusammenarbeit geeinigt, wollen uns gegenseitig beraten, wie bei den einzelnen Reparaturen vorgegangen werden soll und uns damit am meisten helfen“, sagte der Bürgermeister von Velké Losiny, Miroslav Kopřiva(ČSSD) und setzte hinzu, dass sich die Gemeinde auch finanziell beteiligen werde. Abschließend sollte auch die Umgebung der Kapelle hergerichtet werden. Eine weitere Aufgabe für die Enthusiasten ist die Instandsetzung des angrenzenden alten Friedhofs, die Renovierung der umliegenden Sakralbauten, die Befestigung der Waldwege und deren Anschluss an die Zufahrtstraße aus Velké Losiny.“ Es wäre wünschenswert, dass der Ort auf den Wanderkarten verzeichnet wäre und Besucher in den Info-Zentren von ihm erfahren, “ ergänzte Palkovič. Die Bürgervereinigung ist der Meinung, dass es wohl in jeder Ortschaft irgendeine Sehenswürdigkeit gibt, wie jene in Beckengrund, die eine Erneuerung verdienen würde. Dazu gehört auch das Denkmal der ehemaligen Besitzer der Eisenwerke der Gebrüder Klein in Zöptau(Sobotín). Ein weiteres Objekt ist eines der ältesten Marterln in der Region aus dem Jahre 1750 in Reitendorf oder die St. Michaelskirche.

10:36 19.05.2004, jas

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Herr Karel Kocurek: +420 608 734 902
E-mail: udoli.desne@seznam.cz
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